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  • scherdel

Lightpainting


Wir, das sind ein paar Fotobegeisterte, wollten uns diesem Thema einmal widmen. In Zeiten von Distanz und Ausgangsbeschränkung müssen hier gleich mehrere Hürden überwunden werden. Zusätzlich einem Thema, dass man sich einmal erarbeiten möchte. Auf die Initiative von Elke trafen wir uns in Erlangen um und der Herausforderung des Lightpainting zu stellen.

Allerlei leuchtendes Equipment dabei machten wir unsere ersten Gehversuche. Zuerst mussten wir die Wirkung der mitgebrachten Leucht-Teile erfahren. Also Kamera aufs Stativ und los fotografiert.



Heraus kamen allerlei schräge Bilder mit Licht darauf. Ziel war es ja, die Wirkung kennen zu lernen. Erste Erkenntnis: Licht vor komplett schwarzem Hintergrund wirkt nicht und alleine klappt es gar nicht. Danach haben wir versucht, die ersten Kompositionen mit Licht zu gestalten.

Also hier die Ergebnisse der ersten Lichtmalerei:


An einem weiteren Termin wollten wir uns im Erlanger Schlossgarten treffen. Immer noch die Herausforderung, Abstand halten, Ausgangssperre beachten. Es wird nicht einfacher.

Da wir diesen Platz bereits kennen hatten wir schon so manche Vorstellung im Kopf. Also wieder Lichtschwerter ausgepackt und Speicherkarten gefüllt.

Nach zwei Stunden in der Kälte wieder weitere Erkenntnisse: Da die Bewegung einen entscheidenden Einfluß auf das Ergebnis hat, muss diese sehr präzise und in der passenden Geschwindigkeit ausgeführt werden. Hier gibt es doch tatsächlich talentiertere als andere. Weitere Erkenntnis: Taschenwärmer



Wieder war Elke diejenige, die für einen weiteren Anlauf zum Lichtmalen machte. Sie war auf der Suche nach einer Location Erfolgreich, die wir bereits einmal in unseren Köpfen ersonnen hatten. Wir wollten mit Stahlwolle und Spiegelung unser Versuche weiterführen. Die Genehmigung der Besitzer eingeholt und einen Termin gefunden. Der Ort war perfekt. Stilles Wasser und nichts was in der Umgebung brennen konnte.



Zur Sicherheit hatten wir auch Gießkannen dabei, um im Notfall schnell mögliche Brandherde zu löschen. Wichtig auch hier, dunkle Kleidung, die nicht unter dem Funkenflug leiden soll. Am besten keine aus Kunststoff. Schwere Baumwolle sollte hier am unanfälligsten zu sein. Noch ein Video mit den wichtigsten Tipps gekuckt und Los. Also frisch negativ getestet, oder bereits geimpft, aber immer noch mit Ausgangsbeschränkung belegt, ran ans Werk. Nach ein paar Trockenübungen geht es ans Fotografieren.

Erkenntnis hier: Extrem wichtig ist der Taschenwärmer und eine Taschenlampe, wenn man vom Standpunkt zurück zur Kamera geht.






Diese Art der Fotografie macht sehr viel Spaß und bei jedem Mal werden im Kopf bereits neue Gedanken gemacht, wo, oder was man mit Licht ein wenig "veredeln" kann.

Also werden wir das weiter verfolgen.

Stay here.📷


Link zu Elkes Webseite

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